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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR


Typisches PlastikgeschirrDas Leben und Arbeiten in der DDR war so ganz anders als im heutigen vereinten Deutschland. Diese Unterschiede aufzuzeigen und nicht ganz vergessen zu lassen, dieser Aufgabe hat sich das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt gestellt.

Neben den oben genannten Aspekt, ist es Ziel der Arbeit im Zentrum ist das Leben und die Alltagsgegenstände der DDR, die langsam immer mehr in Vergessenheit geraten, zu dokumentieren. Materielle Alltagsgegenstände aus den Haushalten der DDR verschwanden zur Wendezeit massenhaft auf dem Sperrmüll, hier stehen sie heute der Allgemeinheit als Anschauungsobjekte zur Verfügung. Sachen der Kultur-, Sozial- und Alltagsgeschichte denen der Weg auf den Sperrmüll erspart blieb, landeten durch Schenkungen der bisherigen Besitzer hier im Zentrum.
Heute werden diese Gegenstände von den Mitarbeitern zum Aufbau der wechselnden Austellungen zu verschiedenen Themen genutzt. Typisches PlastikgeschirrZur Zeit werden hier rund 50.000 Gegenstände aus den Jahren von 1949 bis 1989 aufbewahrt.

Die Fachbibliothek des Zentrums ist öffentlich zugänglich und umfasst Publikationen aus der DDR und neuere Literatur zur Thematik der Einrichtung. Neben einer ständigen Ausstellung werden regelmässig Themenaustellungen realisiert.

Das Dokumentationszentrum ist von Dienstag bis Freitag von 13.00 - 18.00 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

Unter der Internetadresse www.alltagskultur-ddr.de finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema, aktuelle Austellungen, Publikationen und mehr.